Fahrwangen Hallwilersee
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A-Z Infos Fahrwangen:






Fahrwangen "Hallwilersee"



Gemeindedaten:
Gemeinde: Fahrwangen
Kanton: Aargau
Region: Lenzburgw
Einwohner: ca. 1830
Bevölkerungsdichte: ca. 366 EW/km2
Postleitzahl: 5615
Seehöhe: 546 m
Gemeindefläche: 5 km2
Vorwahl:


Fahrwangen am Hallwilersee:

Fahrwangen.Einzelnachweise.

(schweizerdeutsch: ˈfɑːr.vɑŋə)[2] ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Lenzburg im Schweizer Kanton Aargau. Sie liegt im Seetal unweit des Hallwilersees und grenzt an den Kanton Luzern.

Quellenangabe: Die Seite "Fahrwangen.Einzelnachweise." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 17. Februar 2010 23:09 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

Fahrwangen.Geographie.

Fahrwangen liegt in einer Mulde am sanft abfallenden, nordwestlichen Abhang des Lindenbergs. Der Dorfbach entwässert das Gemeindegebiet zum Hallwilersee hin, wobei er teilweise in einem Tobel verläuft. Vom Dorfzentrum aus erstreckt sich in nördlicher Richtung eine ausgedehnte Ebene. An der luzernischen Grenze, rund zwei Kilometer südlich des Dorfzentrums, besitzt Fahrwangen einen 500 Meter langen Uferstreifen am Hallwilersee. Das Dorf ist vollständig mit der Nachbargemeinde Meisterschwanden zusammengewachsen.[3]Die Fläche der Gemeinde beträgt 500 Hektaren, davon sind 99 Hektaren mit Wald bedeckt und 69 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 660 Metern an der östlichen Gemeindegrenze, der tiefste auf 449 Metern am Ufer des Hallwilersees.Nachbargemeinden sind Meisterschwanden im Westen, Sarmenstorf im Norden und Bettwil im Osten sowie die luzernischen Gemeinden Aesch und Schongau im Süden.

Quellenangabe: Die Seite "Fahrwangen.Geographie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 17. Februar 2010 23:09 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

Fahrwangen.Geschichte.

Durch verschiedene Funde konnte nachgewiesen werden, dass die Gegend während der Jungsteinzeit und der Bronzezeit besiedelt war. Auch römische Mauerreste sowie keltische und alamannische Gräber sind entdeckt worden. Die erste urkundliche Erwähnung von Farnowanch erfolgte im Jahr 831. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen und bedeutet "Abhang mit Farnkraut".[2] Im Mittelalter lag das Dorf im Herrschaftsbereich der Grafen von Lenzburg, ab 1173 in jenem der Grafen von Kyburg. Nachdem diese ausgestorben waren, wurden 1264 die Habsburger die neuen Landesherren. Diese besassen sowohl die hohe wie auch die niedere Gerichtsbarkeit. Zwischen 1354 und 1380 traten sie sämtliche Rechte an die Herren von Hallwyl ab.1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau. Fahrwangen war zwar nun ein Teil des Untertanengebiets der Stadt Bern, dem so genannten Berner Aargau, doch das Dorf blieb eine fast gänzlich autonome Gerichtsherrschaft der Hallwyler. Erst im 18. Jahrhundert konnten die Berner ihren Einfluss nach und nach ausdehnen. 1528 wurde die Reformation eingeführt. Bis 1531 war Fahrwangen in kirchlichen Belangen der Pfarrei Sarmenstorf unterstellt. Als Sarmenstorf nach dem Zweiten Kappelerkrieg wieder katholisch geworden war, wurde Fahrwangen der Pfarrei Seengen zugeteilt und war erst ab 1817 eine eigene Pfarrei (die Kirche steht in Meisterschwanden). Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein und riefen die Helvetische Republik aus. Seither gehört Fahrwangen zum Kanton Aargau.Im 18. Jahrhundert hielten erste Formen der Industrie Einzug. Die Baumwollweberei und später die Strohflechterei lösten allmählich die Landwirtschaft als wichtigsten Erwerbszweig ab. Der Anteil der Industriearbeiter blieb konstant hoch und betrug um 1920 über 60 %. Am 18. Dezember 1916 erfolgte mit der Eröffnung der Wohlen-Meisterschwanden-Bahn der Anschluss ans Eisenbahnnetz. Diese elektrische Normalspurbahn stellte ihren Betrieb jedoch am 31. Mai 1997 wieder ein. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stagnierte die Bevölkerung. Gleichzeitig nahmen die Dienstleistungsbetriebe auf Kosten der Landwirtschaft und der Industrie eine immer wichtigere Rolle ein. Aufgrund der attraktiven Wohnlage über dem Hallwilersee stieg die Einwohnerzahl seit 1980 um über einen Viertel.

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Fahrwangen.Wappen.

Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet: "Geteilt von Gelb mit schreitendem rotem Löwen und von Rot." Das Wappen erschien erstmals 1811 auf dem Gemeindesiegel. Der Löwe erinnert an die Grafen von Kyburg, die hier einst Güter besassen. Die heute gültige Form besteht seit 1953.[4]

Quellenangabe: Die Seite "Fahrwangen.Wappen." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 17. Februar 2010 23:09 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.

Fahrwangen.Brauchtum.

Während des Zweiten Villmergerkriegs von 1712 war Fahrwangen Aufmarschgebiet der reformierten Truppen. Als die Katholiken einen Gegenangriff starteten, sollen sie der Legende nach von den Frauen aus Fahrwangen und Meisterschwanden vertrieben worden sein. Die Berner waren vom Kampfesmut so angetan, dass sie den Frauen einen Tag zugestanden, an dem sie das Kommando übernehmen durften. Seitdem wird jeweils am zweiten Sonntag im Januar der "Meitlisunntig" (Mädchensonntag) gefeiert. Frauen aus beiden Dörfern ziehen mit Netzen durch die Strassen, fangen damit die Männer ein und lassen diese erst nach Bezahlung eines "Lösegelds" (meist in Form alkoholischer Getränke) wieder frei.[5]

Quellenangabe: Die Seite "Fahrwangen.Brauchtum." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 17. Februar 2010 23:09 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.