Pension Möriken-Wildegg

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Stadt Infos
Die Stadt Möriken-Wildegg liegt in Bezirk Lenzburg im Aargau .
Möriken-Wildegg.Sehenswürdigkeiten.

Das Schloss Wildegg, auf einem felsigen Ausläufer des Chestenbergs gelegen, besteht im Kern aus einer gut erhaltenen Burg aus dem 12. Jahrhundert mit Bergfried und Palas. Im 17. Jahrhundert wurde die Burg vergrössert und in ein barockes Wohnschloss umgebaut. Schlossbesitzerin Julie Effinger starb 1912 ohne Nachkommen. Sie vermachte das Schloss mit der gesamten Ausstattung und die dazu gehörende Domäne der Eidgenossenschaft, die das ganze Gut dem Schweizerischen Landesmuseum zur Verwaltung übergab.Die dem Heiligen Antonius geweihte Pfarrkirche, die auf einer erhöhten, auf drei Seiten von der Bünz umflossenen Landzunge lag, wurde 1428 erstmals erwähnt, 1949 abgebrochen und 1966/69 durch einen modernen Neubau des Architekten Justus Dahinden ersetzt.Der Villenbezirk in Wildegg entstand zu Beginn des Zeitalters der Industrialisierung, als die Fabrikbesitzer repräsentative Wohngebäude im klassizistischen und neugotischen Stil errichten liessen. Dazu zählen das Haus Dolder (1785 für Johann Rudolf Dolder erbaut), das Lauégut (1790), das Amslergut (1800) und das Haus Isler (1825).Gegenüber dem Gasthof Bären befindet sich ein kleiner Kurgarten, welcher 1977 eingeweiht wurde. Zentrum der Anlage ist der 1832 gebohrte, 117 Meter tiefe, begehbare Jodbrunnen. Bis zu Beginn der 1960er Jahre wurden hier täglich 40 bis 60 Liter Jodwasser abgefüllt und als gesundheitsförderndes Naturwasser verkauft.[5]Der Kamin des Zementwerks Wildegg ist mit 125 Meter Höhe einer der höchsten in der Schweiz.

Quellenangabe: Die Seite "Möriken-Wildegg.Sehenswürdigkeiten." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 23. Februar 2010 18:33 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


Möriken-Wildegg (bis 1951 offiziell Möriken genannt, (schweizerdeutsch: ) ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Lenzburg des Schweizer Kantons Aargau. Sie liegt im Zentrum des Kantons an der Mündung der Bünz in die Aare.

Quellenangabe: Die Seite "Möriken-Wildegg" aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 2010-05-22T20:20:55Z UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


Gemeindedaten:
Gemeinde: Möriken-Wildegg
Kanton: Aargau
Bezirk: Lenzburgw
Einwohner: 3971
Bevölkerungsdichte: 601
Postleitzahl: 5103
Seehöhe: 387
Gemeindefläche: 6.61




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Möriken-Wildegg.Geschichte.

Auf dem Grat des Chestenbergs bestand in der späten Bronzezeit eine kleine Dorfsiedlung. Nachgewiesen sind Blockbauten und Spuren einer Bronzegiesserwerkstatt. Mauerreste deuten auf einen römischen Gutshof hin.Das Dorf Möriken geht auf eine alamannischen Gründung zurück. Im Jahr 1292 wurde es als Mörinkon erstmals urkundlich erwähnt. Einen indirekten Hinweis auf die Ortschaft enthält eine Urkunde von 1283, die Ulricus de Moerinchon als Zeugen aufführt. Der Ortsname geht auf das althochdeutsche Moringhofun zurück, was "bei den Höfen der Sippe des Mor" bedeutet.[3] Die Burg Wildegg wurde Ende des 12. Jahrhunderts durch die Grafen von Habsburg auf der Felsrippe über dem Engpass auf der rechten Seite der Aare errichtetm, das genaue Baudatum ist nicht bekannt. Der Name Wildecken ist erstmals 1242 überliefert, geht auf das althochdeutsche "(ze demo) wildun ekko" zurück und bedeutet "beim abschüssigen Berghang".[4]1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau; Möriken gehörte nun zum Untertanengebiet der Stadt Bern, dem so genannten Berner Aargau. 1528 führten die Berner die Reformation ein. Das Dorf bildete zwar bereits im 15. Jahrhundert einen eigenen Gerichtsbezirk im Amt Lenzburg, blieb aber stets von den Wildegger Schlossherren wirtschaftlich abhängig. Diese besassen nämlich den grössten Teil des Waldes, eine Domäne mit über 100 Hektaren Wirtschaftsland, Rebberge am Berghang und eine Mühle am Talausgang. Um diese Mühle entwickelte sich später das Dorf Wildegg. Ab 1483 herrschte elf Generationen lang die aus Brugg stammende Familie Effinger auf der Wildegg.Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein, entmachteten die "Gnädigen Herren" von Bern und riefen die Helvetische Republik aus. Möriken-Wildegg gehört seither zum Kanton Aargau. Wildegg entwickelte sich im 18. und 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Schauplatz der industriellen Revolution in der Schweiz. Vor allem die Firma Laué & Cie. trieb die Entwicklung voran, als sie begann, Baumwolltücher farbig zu bedrucken (Indienne). 1848 begann in Wildegg die Zeit der Hutflechterei.Am 15. Mai 1858 erhielt die Gemeinde einen Anschluss an das Eisenbahnnetz der Schweiz, als die Strecke Brugg-Aarau mit einem Bahnhof in Wildegg eröffnet wurde. 1889 entstand eine Zementfabrik; Steinbrüche in den nahen Jurahügeln und die Aare lieferten die nötigen Rohstoffe (Kalkstein, Tonmergel, Wasser). Am 1. Oktober 1895 erreichte die Seetalbahn von Lenzburg her den Bahnhof Wildegg (am 2. Juni 1984 stillgelegt und durch eine Busverbindung ersetzt). Historisch wertvolle Teile der alten Fabrikanlagen stehen unter Denkmalschutz.Im 20. Jahrhundert siedelten sich weitere Industrien an, unter anderem ein Kupferdraht-Isolierwerk und eine Hartweizenmühle. Im Gegensatz zu Wildegg blieb in Möriken der bäuerliche Charakter lange Zeit erhalten. Der Ortsteil entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten zu einer bevorzugten Wohnsiedlung; seit 1900 hat sich die Einwohnerzahl verdreifacht.

Quellenangabe: Die Seite "Möriken-Wildegg.Geschichte." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 23. Februar 2010 18:33 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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